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Frese, Martha: Übereinstimmende Zahlensymbolik in Ilias und Bibel

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Die Verfasserin entschleiert mit Hilfe der im Altertum sehr bedeutungsschweren Wort- und Namenszahlen-Symbolik den astralen und kalendarischen Sinn.

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Von jeher hat man gesagt, Homers großes Epos Ilias enthalte Elemente astraler Symbolik. Aber worin diese genau bestehen, war bisher ungeklärt. Die Verfasserin entschleiert mit Hilfe der im Altertum sehr bedeutungsschweren Wort- und Namenszahlen-Symbolik den astralen und kalendarischen Sinn. Die Buchstaben der griechischen Schrift sind nämlich - wie im Hebräischen - sowohl Lautzeichen als auch Zahlzeichen. Daher ist jedes Wort, jeder Name zugleich eine Wort- bzw Namenszahl. Überraschend ist, daß dieses der Ilias zugrundeliegende, mit Hilfe der Zahlensymbolik aufgebaute astral-kalendarische System auch der Genesis des Alten Testamentes (l Buch Mose) und in gleicher Weise auch dem Neuen Testament zugrunde liegt. Alle drei Schriften sind hinsichtlich der Zahlensymbolik Astralmythen, d. h. die Hauptgestalten, die Götter und die handelnden Personen symbolisieren kosmisches Geschehen, das auch im Kalender ablesbar ist. Den Schlüssel hierzu hatte aber nur der Wissende, der Eingeweihte, der Priester, und unter diesen vermutlich auch nur die höheren Grade. Das heißt, daß die Zahlensymbolik als Geheimwissen betrachtet und gepflegt wurde. Die Ergebnisse dieser Forschung lassen die Entstehung der Ilias und der Bibel in einem völlig neuen Licht erscheinen.

337 Seiten